Terrassenvilla am Stadtpark
Startschuss für Neubau der Terrassenvilla"
Erster Spatenstich für „zukunftweisendes seniorengerechtes Wohnprojekt“ in Landau
Beim Spatenstich: (vl.) Baumeister Hasreiter, Martin Able (VR-Immo),
Direktor Josef Hackl, Brunner, Direktor Dr. Werner Leis, Jürgen Stadler
und Architekt Schobner. (Foto/Repro: Wirth)
Landau . (wi) Senioren können ab Mitte nächsten Jahres in Landau „erster Klasse" wohnen: Das zumindest verspricht das Konzept der „Terrassenvilla am Stadtpark", ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt, das derzeit in Randlage zum Stadtpark, also direkt in der Stadtmitte Landaus, unter der Federführung der VR-Immobilien GmbH entsteht. Am gestrigen Mittwoch hat dazu der erste Spatenstich stattgefunden. Unter dem Leitgedanken „seniorengerechtes Bauen" werden dort elf neue Eigentumswohnungen errichtet. Deren Bewohner können künftig nicht nur die Annehmlichkeiten eines hohen Wohnkomforts genießen, sondern zudem auch auf ein umfangreiches und interessantes Dienstleistungs- Serviceangebot der Caritas Landau zurückgreifen. Die in zentraler Nähe zum Innenstadtbereich gelegene „Terrassenvilla" stellt damit eine äußerst attraktive Wohnperspektive dar für Menschen, die sich am Beginn oder in der Mitte ihres dritten Lebensabschnittes befinden.
Mit einem nagelneuen Hochglanzspaten kam Bürgermeister Josef Brunner auf die Baustelle und wurde von Jürgen Stadler herzlich begrüßt. Sein Willkommen galt auch Dr. Werner Leis und Josef Hackl von der VR-Bank, dem Architektenteam Schobner und Wagner sowie den Baumeistern Hasreiter sen. und jun. Dank der Aufgeschlossenheit von Stadt und Investoren kann nun der erste Spatenstich erfolgen zu einem Projekt, das sich sehen lassen kann, sagte Stadler. Eine nicht geringe Anzahl an Wohnungen ist bereits verkauft und nun hoffe man auf einen günstigen Verlauf der Arbeiten.
Auch Bürgermeister Brunner sieht in dem seniorengerechten Wohngebäude einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung und zum wirtschaftlichen Leben. Die Realisierung zeigt, dass man dem Negativtrend unserer Zeit durchaus etwas entgegenzusetzen hat.
Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück war man von Seiten des Bauträgers aus gutem Grund sehr wählerisch, erklärte Stadler. Es liegt zwar sehr zentral zum Innenstadtbereich, ist aber trotzdem in ein äußerst ruhiges, größtenteils naturbelassenes Umfeld eingebettet. Am gesamten östlichen, südlichen und südwestlichen Grenzverlauf des Wohngrundstückes schließt sich der ehemalige historische „Stadtgraben" an, der im Altstadt-Sanierungskonzept als durchgehender „Grünzug" gesichert ist. Diese Idealsituation wird abgerundet durch ein attraktives Architekturkonzept, das eine stufenförmige Gliederung des Baukörpers vorsieht. Die Wohnungen öffnen sich dabei in großzügiger Form zu individuellen Dachterrassen bzw. Gartenterrassen hin, - ein Aspekt, der dem neuen Gebäude den Namen „Terrassenvilla" verliehen hat. Damit entsteht in Landau eine Wohnsituation, die in bester Citylage uneingeschränkten Natur- und Sonnengenuss während des gesamten Jahreslaufes bietet. Für die Planung zeichnet das renommierte Landauer Architekturbüro Schobner & Partner verantwortlich.
„Mitte Fünfzig"
Zielgruppe für dieses besondere Vorhaben ist vor allem die Altersgeneration ab „Mitte Fünfzig". Damit ist jene Bevölkerungsgruppe angesprochen, die sich derzeit entweder mental auf den Ruhestand vorbereitet oder bereits am Beginn dieses neuen Lebensabschnittes steht. Bei Menschen dieses Altersbereiches ist ein fundiertes - und vor allem akzeptiertes - Bewusstsein dafür vorhanden, dass sich bei ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, zumindest auf längere Dauer betrachtet, Einschränkungen ergeben könnten. In gleichem Maße wächst zunehmend das Bedürfnis nach sicherer Versorgung- bzw. Betreuung, falls man eines Tages auf die Hilfe Dritter angewiesen sein sollte. Parallel dazu ist aber auch eine allgemeine Abneigung gegenüber der Vorstellung erkennbar, seinen Lebensabend irgendwann einmal in einem Altenheim verbringen zu müssen.
Genau darauf basiert die Philosophie der „Terrassenvilla". Das Baukonzept firmiert unter dem Begriff „seniorengerecht", was im vorliegenden Fall bedeutet, dass die Wohnanlage in weiten Bereichen sogar „behindertengerecht" ausgebaut sein wird. Fast der gesamte Bodenbereich ist „schwellenlos" konzipiert; damit ist in den signifikanten Punkten die DIN-Norm für „barrierefreies Wohnen" erfüllt. So können die künftigen Bewohner der „Terrassenvilla alle Ebenen des Hauses - von der Tiefgarage bis zum Penthouse - mit einer Liftanlage erreichen. Gleichzeitig haben sämtliche Eingänge sowie die Aufzugstüren eine Durchgangsbreite von mindestens 90 Zentimetern, und in den Bädern sind die Duschen stufenlos betretbar. Den Fußmarsch zum Stadtplatz erleichtert ein Brückensteg, der es ermöglicht, ebenen Weges vom Wohngebäude zur höher gelegenen Dr.-Godron-Straße zu gelangen.
Dem Sicherheitsbedürfnis der Bewohner kommt in besonderer Weise eine mit den einzelnen Wohnungen verbundene Video-Gegensprechanlage am Hauseingang entgegen. Hinzu kommt, dass die Wohnräume mit moderner Fußbodenheizung ausgestattet sind. Ganz allgemein kann man also mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Ausstattung des neuen Wohnobjektes auf hohem Niveau bewegen wird.
Service der Caritas
Über diese baulichen Besonderheiten hinaus bietet die „Caritas Landau" nach Fertigstellung der „Terrassenvilla" ein breit gefächertes Serviceprogramm an, eine Dienstleistung, die von den Bewohnern jederzeit nach Wunsch abgerufen werden kann. Damit ist die Möglichkeit gegeben, im Bedarfsfall eine Fülle von Hilfeleistungen in Anspruch zu nehmen, die darauf abzielen, vielfältigste Unterstützung bei der Bewältigung des Lebensalltages zu bieten. Die Angebotsbreite erstreckt sich dabei vom so genannten „Wohlfühlpaket", das ein „Wellness"-Programm ebenso bereit hält wie die Möglichkeit, an Ausflugsfahrten oder gemeinsamen Spaziergängen teilzunehmen, bis hin zum „Sorglospaket", das der leichteren Bewältigung des Alltagsgeschehens dienen soll, ob dies nun die Hilfe bei Haushaltsarbeiten betrifft oder das Angebot einer „Rundum"-Versorgung für die Wohnung. Hinzu kommt das „Sicherheitspaket", das im Fall einer Erkrankung oder auch bei altersbedingter Einschränkung in Anspruch genommen werden kann.