Terrassenvilla am Stadtpark

Barrierefreies Wohnen vorgestellt

Richtfest in der Terrassenvilla - Architekt ließ Baugeschichte Revue passieren

Richtfest für die Terrassenvilla

Landau. Die VR-Immobilien lud am Freitag, 15. April 2005 zum Richtfest der Terrassenvilla auf die Baustelle ein. Die Geschäftsführer Jürgen Stadler und Martin Able stellten dabei die Besonderheit des barrierefreien Wohnens sowie die Vermarktungsstrategie vor.

Architekt Franz Schobner ließ die Baugeschichte Revue passieren und Bürgermeister Josef Brunner freute sich, dass die VR-Immobilien und damit die VR Bank durch derartige Projekte die Entwicklung der Innenstadt begleite.

Jürgen Stadler konnte zum Richtfest der Terrassenvilla unter anderem Bürgermeister Josef Brunner, die Stadträte Franz Rebl und Dr. Helmut Steininger, die Eigentümer der verkauften Wohnungen, Rudi Kramer und Ursula Wagner von der Caritas, Rosemarie Weiß von der IWOG und von der VR-Bank die Aufsichtsräte Josef Aigner, Konrad Aigner, Hans Esterl und Fritz Kumpfbeck sowie die Direktoren Josef Hackl, Franz Häfel, Dr. Werner Leis und Ottmar Hirschbichler begrüßen.

Zimmerermeister Georg Eisenreich sprach nun hoch auf der obersten Terrasse den traditionellen Richtspruch, in dem er die Bauherren, die Eigentümer, die Architekten und die Handwerker hoch leben ließ, und zerbrach dabei wie üblich sein Weinglas. Jürgen Stadler erinnerte, dass vor noch nicht einmal 18 Monaten die ersten Sondierungsgespräche mit Architekt Franz Schobner mit dem Ziel, Lagequalität, Struktur und Bebaubarkeit des vorgesehenen Grundstücks zu prüfen, stattfanden. Nachdem diese Gespräche zu einem positiven Ergebnis führten, wurde das Bauareal im Dezember 2003 gesichert. Wesentliche Voraussetzung für die allgemeine Akzeptanz dieses Bauvorhabens war die Überzeugungskraft des Planungskonzeptes. Bereits im frühen Stadium konnte es verdeutlichen, dass dieses Gebäude eine Bereicherung für das gesamte nachbarschaftliche und städtebauliche Umfeld darstellen würde.

Stadler führte weiter aus, dass man von Beginn an auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück war, auf dem man eine Wohnanlage mit idealen Rahmenbedingungen und Lebensvoraussetzungen für Menschen im Altersbereich ab 60 Jahren errichten konnte. Daher war auch der Grundsatz „barrierefreies Wohnen" der entscheidende Maßstab für die Planentwicklung. Stufenlose Wege und Zugänge in Haus und Wohnung sind aber nicht nur für ältere Menschen von Vorteil. Diese bequeme Art zu wohnen zahle sich durchaus auch für junge Menschen aus, so Stadler. Ungeachtet dessen seien es aber die Senioren, für die dieses Wohnkonzept entwickelt wurde.

Aus dieser besonderen Wohnphilosophie sei auch die Zusammenarbeit mit der Caritas, die ihren Sitz im Nachbargebäude hat, erwachsen. Von der Caritas wird der Terrassenvilla ein breit gefächertes Serviceprogramm geboten, dessen Dienstleistungsangebote jederzeit abgerufen werden können. Jürgen Stadler verlieh seiner Zuversicht Ausdruck, dass die Terrassenvilla am Stadtpark mit zunehmenden Baufortschritt ein hohes Maß an öffentlicher Anerkennung und Zustimmung finden wird. Sein Kollege Martin Able freute sich mitteilen zu können, dass bis auf vier Wohnungen bereits alle verkauft oder reserviert seien. Bemerkenswert sei, dass die Eigentümer heute beim Richtfest erstmals ihre Wohnung in natura in Augenschein nehmen können, da frühere Besichtigungen wegen der Bautätigkeiten nicht möglich waren.

Architekt Franz Schobner ließ nun das Baugeschehen seit dem ersten Spatenstich Mitte September 2004 Revue passieren. Zunächst waren Arbeiten zur Bodenverbesserung und zur Hangsicherung durchzuführen. Nach etwa vier Wochen konnte dann mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Ursprünglich wollte man mit dem Rohbau bis Weihnachten fertig sein. Die beengten Verhältnisse auf dem Grundstück und vor allem die schlechte Witterung durchkreuzte diesen Plan. Durch den sehr hohen Arbeitseinsatz der beteiligten Firmen sei man heute aber wieder im Plan.

Bürgermeister Josef Brunner stellte fest, dass sich die VR-Immobilien immer wieder bemühe, durch private Initiative die Entwicklung der Stadt zu begleiten. Bei der VR-Bank bedankte sich das Stadtoberhaupt, dass sie durch derartige Projekte die Heimat und den hiesigen Mittelstand stütze. Dieses Haus werde sicher eine gelungene Dominante im Stadtbild. Er erwarte sich durch die Terrassenvilla eine Art Initialzündung zur Renovierung der Objekte der Altstadt. Abschließend wünschte Bürgermeister Josef Brunner einen weiterhin unfallfreien Bauverlauf bis zur geplanten Fertigstellung Ende Juni. Jürgen Stadler lud seine Gäste nun zum Firstbier und einem Mittagessen ein. Danach wurde den Besuchern Gelegenheit gegeben, den Rohbau in Augenschein zu nehmen.

Richtfest Terrassenvilla
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