Der Energiepass für Gebäude

Informationen aus dem dena-Feldversuch und Arbeitsprogramm 2005

Karikatur Energiekosten

...jeder spürt es in seinem Geldbeutel: Die Energiepreise sind rasant gestiegen! Auch aus diesem Grund ist die energetische Qualität von Gebäuden inzwischen ein wichtiges Kriterium beim Kauf oder Mieten von Wohnungen und Häusern. Eine repräsentative Umfrage der Deutschen-Energie-Agentur (dena) bestätigt dies: So ist für über 70% der Mieter oder Käufer von Immobilien der Energieverbrauch ein wichtiges oder sogar sehr wichtiges Kriterium.

Was ist der Energiepass?

Energiepass

Der Energiepass ist ein Gütesiegel für die Energieeffizienz von Gebäuden. Mit ihm erfahren Interessenten auf einen Blick, ob es sich um ein energiesparendes Gebäude, oder um einen "Spritfresser" handelt. Verkäufer und Vermieter erhalten mit dem Energiepass ein Instrument, mit dem Sie Ihre Kunden von der Qualität ihres Hauses überzeugen können.

Der Energiekennwert

Energiescala

Kernstück des Energiepasses ist der so genannte Energiekennwert, mit dem die energetische Einordnung des Gebäudes erfolgt. Dieser Kennwert kann in einem schlecht gedämmten Gebäude bei über 300 liegen. Häuser, die nach 2002 gebaut wurden, liegen in der Regel unter 100 im "grünen Bereich". Angegeben wird der Kennwert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (KWh/m²a). Bei der Berechnung des Kennwertes gehen alle Faktoren ein, die den Energiebedarf des Gebäudes bestimmen. Dies ist vor allem die Qualität der Gebäudehülle, also der Decken, der Fenster und des Daches. Natürlich wird betrachtet, ob Heizung und Warmwasserbereitung die Energie des Brennstoffs umweltfreundlich und effizient nutzen oder ob sie viel Wärme ungenutzt aus dem Schornstein blasen.

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Holger Simon
Dipl.-Bauingenieur (FH)
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